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Der Tibet-Terrier

#1 von AdminRuhr-Hunde , 06.02.2011 12:34

Widerristhöhe:
Rüde 35,6 bis 40,6 cm,
Hündin etwas kleiner
Gewicht: Hündin 8-11 kg, Rüde bis 15 kg
Alter: 13 - 14 Jahre
Ursprungsland: Tibet
Fell: viele Farben

Rassengeschichte
Der Tibet-Terrier, in Tibet hieß er Tibet-Apso oder auch Doki-Apso, ist ursprünglich ein Hütehund und nicht, wie der Name es vermuten ließe, ein Terrier.

Wesen
Heute ist er ein angenehmer Familienhund, manchmal etwas dickköpfig, lässt sich aber trotzdem gut erziehen wobei es aber einiger Konsequenz bedarf. Wenn die Konsequenz fehlt, schlägt schnell sein Hütehunderbe durch, dann fühlt er sich als Chef seiner Familienherde und benimmt sich auch so. Der Tibet-Terrier ist eine gesunde, schier unverwüstliche Rasse mit einer großen Gebrauchshundvergangenheit, die über sehr viele Generationen in einer kargen Umwelt sorgfältig gezüchtet worden ist. Er ist fröhlich, intelligent und lernwillig, anhänglich und kinderlieb, zurückhaltend gegenüber Fremden, aber niemals aggressiv oder streitsüchtig. Zudem erweist er sich als aufmerksamer und zuverlässiger Wachhund.

Haltung
Der anpassungsfähige und anhängliche Tibet-Terrier fühlt sich überall wohl. Enger Familienkontakt ist ihm wichtiger als die jeweiligen Wohnverhältnisse.

Diese Rasse ist auch für Anfänger geeignet, wenn sie sich mit den Ursprüngen der Rasse beschäftigt haben und wissen was diese für die Haltung bedeuten. Im Zweifel sollten Anfänger eine Hundeschule besuchen, denn Tibet-Terrier sind so intelligent, dass sie sich dumm stellen können, wenn sie zu bestimmten Dingen keine Lust haben. Auch hier gilt wieder: Konsequenz heisst das Zauberwort! Bei harter oder gar gewalttätiger Erziehung stellen diese Hunde jegliche Mitarbeit ein. Tibet-Terrier lieben Bewegung zusammen mit den Haltern. Sehr geeignet für die Befriedigung des Bewegungsdranges sind neben dem üblichen Spaziergang verschiedene Bewegungsübungen (Agility).

Das lange Fell sollte wenn möglich täglich gebürstet und zumindest einmal wöchentlich gekämmt werden. Bevor man es verfilzen lässt, ist lieber ein Haarschnitt zu empfehlen. Dabei ist aber zu beachten, dass das Haar nur sehr langsam nachwächst. Ein Tibet-Terrier hat erst im Alter von drei bis vier Jahren sein volles Haarkleid entwickelt.

Gesundheit
Der Tibet-Terrier erreicht im Normalfall ein Lebensalter von 15 bis 17 Jahren und gehört zu den robusteren Hunderassen. Vor allem durch die Züchtungen, die einen optimalen Rassestandard gewährleisten sollen, verlangen die meisten Zuchtvereine von ihren Mitgliedern, dass diese an Kontrollmaßnahmen zu genetisch bedingten Erkrankungen teilnehmen.

Quelle: www.kirasoftware.com

 
AdminRuhr-Hunde
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