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Taube Hunde....

#1 von AdminRuhr-Hunde , 26.02.2011 23:09

Ich fange mit meiner Erfahrung mit tauben Hunden an...mittlerweile kenne ich drei Taube Hunde, denen man, wenn man es nicht wüsste, erst mal nicht anmerken würde dass sie taub sind. Viele fragen sich...wie soll das denn gehen, so ein tauber Hund, wie verständige ich mich denn mit dem?? Ganz einfach...das gleiche, was ihr immer an Kommandos auf Stimme übt, kann man genauso einfach auf Handzeichen üben. Natürlich sollte erst mal ein Handzeichen als Lob eingeübt werden, z.B. Daumen hoch. Man könnte es beschreiben wie beim Konditionieren auf einen Clicker, auf Daumen hoch folgt immer ein Leckerchen, also isst Daumen hoch dann bald schon grundsätzlich positiv und als Lobzeichen verwendbar. Hab ihr schon taube Hunde kennengelernt, was habt ihr für Erfahrungen oder Fragen dazu?

LG

 
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RE: Taube Hunde....

#2 von Felle-Melle ( gelöscht ) , 13.03.2011 09:12

ich wollte immer nen Handicap-Hund

habe jetzt 2 Hunde, die "normal" sind

aber als ich damals über taube Hunde gelesen habe, habe ich eine Seite gefunden, wo beschrieben wurde, wie man von einem ferngesteuerten Auto den Motor oder so was entfernen kann und den dann an ein Halsband befestigen kann, damit das Halsband auf Knopfdruck vibriert (kein Stromschock!!!, es geht nur um das "Ruckeln"), damit der Hund schaut

fand das damals sehr gut

aber inzwischen denke ich, rein theoretisch, da mir ja die praktische Erfahrung fehlt, dass es doch geeigneter wäre, den Hund darauf zu konditionieren, dass er von sich aus "öfter guckt", oder? dass der taube Hund einfach selbstständig viel den Blickkontakt hält und dann kann man ihn wunderbar über Sichtzeichen steuern, und er muss nicht ständig an der Leine (auch nicht anner Flexi oder Schleppi) laufen

so die Theorie

meine eigenen Hunde spreche ich dann eben an oder pfeife, darauf reagieren sie
aber selbst die zwei schauen sich schon oft um, das könnte man ja auch einfach ausbauen und dann "müsste" ich gar nicht so "viel" rufen, wenn ich das jetzt mal auf nen tauben Hund übertrage
ich rufe meine nicht so viel, darum ist es in Häkchen, aber im Verhältnis zu nem tauben Hund, den kann man gar nicht rufen, da bringt es ja nix, so meinte ich das jetzt


LG, Melli
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Felle-Melle

RE: Taube Hunde....

#3 von AdminRuhr-Hunde , 13.03.2011 14:28

Ich stimme dir da total zu...:) VIele kommen auf die Idee mit den Vibrationshalsbändern. Jedoch, falsch konditioniert oder falsch gehandhabt und schon ignoriert der Hund das Vibrieren total...also wer das machen möchte, dem würde ich immer die Hilfe von einem Trainer empfehlen der damit Erfahrung hat, sonst hat man definitiv hinterher doppelte Arbeit.
Persönlich würde ich auch eher dem Hund beibringen dass er 1. in bestimmten Zeitabständen immer zu gucken hat und natürlich sich nur bis auf eine festgelegte Entfernung enfernen darf.

LG

 
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RE: Taube Hunde....

#4 von Felle-Melle ( gelöscht ) , 13.03.2011 14:41

ja, denke ich auch
und nur fürs gucken, na ja
ok, wenns grad "brenzlig" wird und der Hund dann schnell gucken soll, ok
praktisch, wenn man mehrere Hunde hat
aber auch sonst, ich würde wohl eher schauen, was für Situationen das sind, wo der Hund gucken soll, das kriegt man ja für sich ganz schnell raus, und eben entsprechend konditionieren, dass er so viel wie möglich nach einem schaut
vielleicht nicht grad alle 3 Sekunden, aber schon häufiger als ein hörender Hund
ich kann mir auch vorstellen, dass das gut funktioniert, da ja auch hörende Hunde oft nach dem Menschen schauen, ist zumindest bei meinen so, könnte ja schließlich Leckerlis geben ^^


LG, Melli
Gipsy & Tardis

Felle-Melle
zuletzt bearbeitet 13.03.2011 14:42 | Top

RE: Taube Hunde....

#5 von AdminRuhr-Hunde , 13.03.2011 22:05

Es kommt natürlich, wie auch beim hörenden Hund, auf die Bindung an. Hat man einen tauben Hund, der sehr selbstständig ist, wird es natürlich schwieriger dieses ständige gucken anzutrainieren. Man muss es da schon wirklich lohnenswert für den Hund machen zu einem zu gucken oder besser in der Nähe zu bleiben. Im Zweifel würde ich den tauben Hund auch einfach nicht von der Leine lassen, zumindest in befahrenen Gebieten. Ein Restrisiko bleibt einfach, welches nochmals höher ist als bei höhrenden Hunden.

 
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